OSSV

Ostschweizer Skiverband
 

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22.02.2021, 16:08

Nick Spörri: Nomination für die Junioren-WM

Der aus dem OSSV-Gebiet stammende Athlet wurde für die Junioren-WM anfangs März nominiert. In der ersten Märzwoche wird Nick Spörri in Bansko (BUL) bei den Titelkämpfen am Start in stehen. Der OSSV gratuliert...   mehr


14.01.2021, 08:00

UPDATE: Schutzkonzept von Swiss-Ski 13.01.2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schneesport-Freunde Aufgrund der nach wie vor sehr schwierigen Lage hat der Bundesrat am 13. Januar 2021 die Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie ein weiteres...   mehr


22.12.2020, 13:35

Challenge 21 – Informationen für Clubs zur Wintersaison 2020/21

Trotz den Einschränkungen und Entbehrungen, die COVD-19 mit sich bringt, steht der Challenge 21 bei allen Sportarten, Könner- und Altersstufen ein stufengerechter und vielseitiger Schneesport im Vordergrund.   mehr






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S P O R T  -  W A L L

Juniorenteam war wieder unterwegs

Juniorenteam war wieder unterwegs

Das OSSV-Juniorenteam schaut auf zwei FIS CIT Slalomrennen in Strobl (AUT) zurück.

Am ersten Abend zeigte sich die Postalm von ihrer regnerischen und nebeligen Seite. Nichtsdestotrotz konnte am darauffolgenden Tag ein gutes Training durchgeführt werden. Die OSSV-Jungs hatten die Möglichkeit zusammen mit den Österreichischen Verbänden zu trainieren. Glücklicherweise schadete der Schneeregen der Rennpiste nicht, die Schicht darunter war schön kompakt.

Der Veranstalter WSV Strobl stellte Bedingungen für zwei perfekte Rennen bereit, bei denen man auch mit hohen Startnummern noch gute Resultate erzielen konnte. Diese Chance haben auch die OSSV-Athleten wahrgenommen und fast alle Jungs konnten ihr bestes oder zweitbestes Slalomergebnis erzielen!

Loïc Spiegelberg verlor am ersten Renntag beim zweiten Lauf nur noch sehr wenig Zeit und konnte sich so unter den Top 30 (FIS-Rang 29) platzieren! Des weiteren zeigten auch Sebastian Schläppi (FIS-Rang 31), Kevin Fritschi (FIS-Rang 32), Alessio Marchese (FIS-Rang 36), Marvin Romer (FIS-Rang 42), Levin Wolf (FIS-Rang 43), Nicolas Bircher (FIS-Rang 48) und Jeremy Lenherr (FIS-Rang 65) sehr gute Schwünge. Matteo Kade fädelte leider ein.

Am zweiten Renntag zeigte sich das Wetter dann von seiner besten Seite. Matteo Kade konnte nach seinem Ausfall am ersten Tag nun durchstarten. Er startete mit der Startnummer 50 und schaffte es im ersten Lauf auf den 26. Rang. Mit einer ebenfalls starken zweiten Fahrt konnte er diesen 26. Rang halten und erarbeitete sich so sein mit Abstand bestes Slalomresultat. Loïc Spiegelberg (FIS-Rang 40), Alessio Marchese (FIS-Rang 46), Kevin Fritschi (FIS-Rang 47), Nicolas Bircher (FIS-Rang 51), Marvin Romer (FIS-Rang 60) und Jeremy Lenherr (FIS-Rang 64) können auch sehr zufrieden sein mit ihren Platzierungen. Durch das sonnige und warme Wetter war der zweite Durchlauf etwas schwieriger von der Piste her, da es schon einige Spuren und Rillen hatte und somit nicht mehr ganz fehlerfreie Fahrten möglich waren. Trotzdem konnten einige Athleten noch ihr zweitbestes Slalomergebnis erzielen. Sebastian Schläppi schied leider schon im ersten Durchgang aus.

Das Trainerteam und die Athleten bedanken sich ganz herzlich beim WSV Stroble und dem Salzburger Skiverband für die zwei tollen Rennen!

FIS – Auslandseinsätze Damen

FIS – Auslandseinsätze Damen

20.02.2021/bb Im Februar waren die OSSV Juniorinnen auf zwei Auslandseinsätzen in Italien unterwegs. Nach der Absage der Speedmeisterschaften in Zinal entschieden wir uns Anfang Februar kurzfristig für einen ersten Auslandstrip nach Italien. Zuerst ging die Reise nach Aprica in die Provinz Sondrio, wo zwei GS am Programm standen. Die Mädels schlugen sich im internationalen Vergleich beachtlich und schafften die eine oder andere gute Platzierung. Am ersten Tag konnte vor allem Nina mit der drittbesten Laufzeit im zweiten Durchgang und dem 12. Gesamtrang aufwarten. Die Thurgauerin freute sich gleichzeitig über ihr bis dato bestes Punkteergebnis im GS. Ebenfalls punkten konnten Stefanie und Linda die das Rennen auf den Rängen 22 und 23 beendeten. Leider ausgeschieden ist Nadine. Am zweiten Tag schaffte Nadine als Beste OSSV Fahrerin den 13ten Rang. Ein blöder Fehler im zweiten Durchgang verhinderte eine Top Ten Platzierung der Waldstätterin. Nicht weit hinter ihr auf Rang 18 landete Nina. Stefanie und Linda belegten die Ränge 22 bzw. 28.

Nach den beiden GS ging die Reise weiter nach Nova Ponente ins Südtirol wo noch zwei Slalom geplant waren. Im ersten Slalom sorgte Nina als 15te für die beste Platzierung der OSSV Juniorinnen. Nur knapp hinter Nina auf Rang 17 folgte Steffi, die sich erneut gut in Szene setzen konnte. Die Plätze 26, 27 und 29 gingen an Nadine, Linda und Sarina. Leider konnte witterungsbedingt nur ein Slalom ausgetragen werden, dieser ebenfalls bereits bei frühlingshaften Temperaturen und der dementsprechend schwierigen Piste.

Nur einige Tage später ging es für Nadine, Nina und Steffi erneut nach Italien, ins weltcuperprobte Santa Caterina, mit dem Ziel ein wenig Erfahrung im Speed Bereich zu sammeln. Am ersten Tag fand gleich eine FIS Abfahrt statt. Zuvor hatten die drei Mädchen in der Früh die Möglichkeit für eine kurze Besichtigung mit einem anschließenden Trainingslauf. Angesichts der Tatsache das die internationale Konkurrenz bereits mehrere Trainingsläufe auf dieser Strecke bzw. zwei EC - Abfahrten bestritten hatten, waren die Leistungen doch sehr bemerkenswert. Schlussendlich gab es die Ränge 24, 25 und 27 für Nadine, Nina und Steffi. Besonders erwähnenswert ist die Leistung von Steffi, welche in Santa Caterina ihre erste FIS Abfahrt bestritt. Am zweiten Tag folgten auf derselben Strecke zwei FIS SG und eine Alpine Kombination. Im ersten SG zahlten die Mädchen noch ein wenig Lehrgeld. Nach fehlerhaften bzw. zu verhaltenen Fahrten hatten sie mit den Topplatzierungen nichts zu tun. Als Beste schaffte es Stefanie auf Rang 30. Nadine und Nina reichte es für die Ränge 36 und 37. Im zweiten SG zeigten alle drei eine stark verbesserte Leistung und konnten sich auch im Gesamtklassement deutlich weiter vorne klassieren. Vor allem Nadine und Stefanie schafften es mit starken Fahrten auf die Ränge 13 bzw. 17. Für beide bedeutete das ihre bislang besten Punkteergebnisse im SG. Auch Nina gelang mit Rang 25 ebenfalls der Sprung unter die Besten 30. Im darauffolgenden Slalom, welcher zur Alpinen Kombination zählte, überraschte vor allem Stefanie ein weiteres Mal. Die 16jährige aus Weissbad belegte schlussendlich den sensationellen achten Endrang. Die Ränge 16 und 19 gingen an Nadine und Nina.

Nach einer Programmänderung fanden nun noch zwei weitere GS in Santa Caterina statt. Dort gelang Nina am ersten Tag mit Rang 18 eine klare persönliche Punkteverbesserung im GS. Stefanie schaffte es auf Rang 26 und ihr somit zweitbestes Punktergebnis im GS. Leider gestürzt im ersten Lauf ist Nadine. Ihre anhaltend gute Form bestätigte Nina auch am zweiten Tag mit ihrem erneut besten Punkteergebnis in dieser Disziplin. Sie belegte den 17ten Rang knapp vor Nadine welche das Rennen mit Prellungen aufgrund des Sturzes am Vortag auf Rang 20 beendete. Müde nach den anstrengenden Tagen präsentierte sich die jüngste im Team. Steffi schaffte dennoch den 28ten Endrang. Die Reise hat sich für alle drei definitiv gelohnt, konnten doch alle wertvolle Erfahrung im Speed sammeln und die individuellen Punkte nach unten korrigieren.

Damen FIS Splügen - Lenzerheide

Damen FIS Splügen - Lenzerheide

17.02.2021/bb In den vergangenen beiden Wochen fanden vier Brack.CH FIS Rennen im Bündnerland statt. Sowohl bei den Riesentorläufen in Splügen als auch bei den beiden Slaloms in der Lenzerheide waren die OSSV Juniorinnen mit annähernd der vollen Besetzung am Start. Lediglich die weiterhin im Aufbau befindliche Aline Looser war noch nicht mit von der Partie. Angesichts der guten „nationalen und internationalen“ Besetzung waren es für unsere jungen Kader Athletinnen schwierige, aber sehr lehrreiche Rennen. Für die besten Ergebnisse sorgte erneut die NLZ Ost Athletin Sarah Zoller. Die Flawilerin klassierte sich in beiden GS unter den Top Ten, und freute sich im Slalom in der Lenzerheide mit dem zweiten Rang über einen weiteren Podestplatz auf Stufe FIS.

Im ersten GS in Splügen gelang neben Sarah, die sich auf dem 7ten Endrang klassierte, keiner weiteren OSSV Fahrerin ein Ergebnis im Spitzenfeld. Die ersten beiden Ostschweizerinnen folgten mit ein wenig Respektabstand auf den Rängen 37 und 38. Dies waren Nadine Langenegger und Sara Gantenbein (NLZ Ost). Weiters gingen die Ränge 56 bzw. 59 an Stefanie Grob und Nina Herren. Noch ein wenig weiter hinten klassierten sich Sarina Dörig und die Comebackerin Romina Fritsche. Leider ausgeschieden kurz vor dem Ziel im ersten Lauf ist Linda Fritsche. Der Riesentorlauf am zweiten Tag zählte zusätzlich zur Wertung des Swiss Cup U19. Sarah sicherte sich mit ihrem achten FIS Endrang den fünften Rang in der U19 Wertung. Eine deutliche Leistungssteigerung am zweiten Tag gelang auch Nadine und Nina. Die 18jährige Waldstätterin Nadine beendete das Rennen auf Rang 26 und sicherte sich als 13te wichtige Punkte im Swiss Cup. Auch Nina kam am zweiten Tag besser mit den Bedingungen auf dem selektiven Hang zu Recht. Der 48te Rang im Gesamtklassement, bedeutete noch Rang 30 und somit Punkte im Swiss Cup. Stefanie (63), Sarina (70) und Romina (82) beendeten das Rennen verfehlten aber leider die Top 40 des Swiss Cup. Aufgrund einer leichten Blessur wegen des Ausfalls am Vortag verzichtete Linda auf einen Start in Lauf 2.

Nach einem kurzen Abstecher nach Italien (Bericht folgt) ging es in der Lenzerheide mit zwei Slaloms weiter. Dort feierte Sarah mit Rang Zwei ihren nächsten Podestplatz in dieser Saison. Mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang katapultierte sie sich noch von Rang 7 bis auf Rang Zwei nach vorne. Geschlagen wurde sie nur von der Europacuperprobten Swiss Ski Athletin Carole Bissig. Am ersten Tag war der OSSV nur mit drei Starterinnen vor Ort: Linda, Romina und Sarina. Die anderen brauchten noch eine Pause nach der Italien Tournee. Am besten erging es dabei Romina, die das Rennen auf Rang 42 beendete. Sie kämpft sich nach ihrem Kreuzbandriss Stück für Stück nach vorne. Rang 46 ging an ihre Schwester Linda und Rang 56 an Sarina. Am zweiten Tag folgte ein weiterer Slalom, der auch dieses Mal zum Swiss Cup U19 zählte. Aufgrund eines Ausfalls ihren Podestplatz vom Vortag, leider nicht bestätigen konnte Sarah. Sie scheiterte bereits in Durchgang eins. Für die beste Rangierung aus Ostschweizer Sicht sorgte daher Nina. Mit zwei ansprechenden Fahrten schaffte sie nicht nur Rang 17 im Endergebnis, sondern auch den zehnten im Swiss Cup und darüber hinaus ihr mit Abstand bestes Punkteergebnis. Zwischen Rang 30 und 40 klassierten sich mit Sara, Linda, Romina und Sarina gleich vier weitere Ostschweizerinnen. Alle vier schafften mit ihren Leistungen erfreulicherweise auch den Sprung in die Swiss Cup Punkteränge. Sara (22), Linda (26), Romina (27) und Sarina (32). Leider ausgeschieden ist Nadine.

„Beide Veranstaltungen waren sehr gut besetzt und die Mädchen hatten dadurch hohe Startnummern. Trotz der teils schwierigen Ausgangslage konnten wir uns doch über das eine oder andere erfreuliche Resultat freuen. Herauszuheben ist sicher Nina mit ihrem starken Slalom, aber auch Nadine im GS. Unsere jungen Athletinnen können bei diesen Rennen wichtige Erfahrungen sammeln für die Zukunft sammeln. Nun ist eine zweiwöchige Pause mit den technischen Bewerben, bevor es dann Anfang März wieder weitergeht!“

FIS Rennen in Anzere

FIS Rennen in Anzere

Für das OSSV-Juniorenteam geht es momentan Schlag auf Schlag. Kaum reisen sie von einer Renndestination ab geht es direkt weiter zur Nächsten. Vergangene Woche standen zwei Riesenslalomrennen in Anzere auf dem Programm.

Das erste der beiden Rennen stellte eine grosse Herausforderung für alle dar, schon während dem ersten Durchgang stelle sich heraus, dass es einen langen Renntag geben würde. Von Anfang an präsentierte sich die Piste in einem schwierigen Zustand dazu kam dann noch der Nebel, was die Gesamtbedingung nicht einfacher machte. Jedoch gaben sich der Veranstalter sehr viel Mühe und dies zeigte sich in einer guten Rennsituation. Schon im ersten Lauf konnte sich Nick Spörri (swissski) an die Spitze setzen, kurz nach ihm platzierte sich Marco Fischbacher (swissski) auf Zwischenrang 4. Nick Spörri konnte dann auch im zweiten Lauf seine Qualitäten auspacken und konnte so mit zwei guten Läufen das Rennen für sich entscheiden. Marco Fischbacher schied leider im zweiten Durchgang aus und konnte so seine gute Ausgangslage nicht nutzen. Von den OSSV-Athleten überzeugte Levin Wolf. Er konnte die Jahrgangskategorie 2003 für sich entscheiden und erzielte sein bestes FIS-Resultat (Rang 28). Loïc Spiegelberg zeigte ein weiteres Mal sein Können und konnte so die Jahrgangskategorie 2004 gewinnen sowie einen 30. FIS-Rang erzielen. Weiter wurde das OSSV-Team durch Sebastian Schläppi (Jahrgangskategorie 2003 Rang 4 – FIS Rang 37), Nicolas Bircher (Jahrgangskategorie 2004 Rang 4 – FIS Rang 47) und Marvin Romer (Jahrgangskategorie 2004 Rang 10 – FIS Rang 58) vertreten. Kevin Fritschi, Alessio Marchese und Jeremy Lenherr schieden leider aus.

Am zweiten Renntag gewann der Bündner Livio Simonet vor seinen Teamkollegen Fadri Janutin und Lukas Zippert. Nick Spörri schaffte es nur kanpp nicht aufs Podest, er wurde Vierter. Marco Fischbacher konnte sich im Vergleich zum Vortag steigern und für mit der zweitbesten Laufzeit des zweiten Durchgangs auf den starken 8. Platz. Auch im zweiten Rennen zeigten die OSSV-Junioren eine starke Teamleistung. Loïc Spiegelberg konnte die Jahrgangskategorie 2004 für sich entscheiden (FIS Rang 51). Dritter wurde Levin Wolf in der Jahrgangskategorie 2003 (FIS Rang 52). Matteo Kade und Sebastian Schläppi konnten ebenfalls zwei konstante Fahrten zeigen und platzierten sich so auf den FIS Rängen 65 und 72. Mit dem Jahrgang 2004 platzierten sich des weiteren Nicolas Bircher (FIS Rang 71), Marvin Romer (FIS Rang 86) und Jeremy Lenherr (FIS Rang 99). Alessio Marchese und Kevin Fritschi schieden leider auch im zweiten Rennen aus.

Das Trainerteam gratuliert allen Jungs ganz herzlich zu ihren Leistungen und freut sich auf die kommenden Rennen!

Bild: Levin Wolf

Kein geglücktes Debüt bei Junioren- WM

Kein geglücktes Debüt bei Junioren- WM

Schon die Anreise nach Lahti/ Finnland barg für die 16jährige Emely Torazza vom SC Riedern ihre Tücken. Der Zwischenstopp in Stockholm wäre fast Endstation gewesen, weil der Anschlussflug in die WM -Stadt wegen einer fehlenden Bescheinigung verwehrt werden sollte. Nach einigen Telefonaten durch den Frauentrainer ging es dann zum Glück mit dem gebuchten Flug weiter.

Der ursprünglich angesetzte Wettkampftermin vom Mittwochabend wurde dann auf den Donnerstagmorgen verlegt, weil einige Springerinnen, die zuvor noch beim Weltcup in Hinzenbach/ AUT gestartet waren, auf ihre Sprungski warten mussten. Die beiden Trainingssprünge beim offiziellen Training am Mittwochabend gelangen ihr mit 75m (Rang 17) und 78,5m (Rang 27) im Rahmen des Erwartbaren. Das Ziel, im 2. Durchgang starten zu dürfen, erschien machbar.

Der Wettkampfmorgen zeigte dann seine winterliche Seite Finnlands. Bei – 20 Grad war es auf dem Sprungturm für die 47 Juniorinnen doch recht frisch. Der Probesprung beim Wettkampf auf 79m (Rang 24) verlief ebenfalls vielversprechend. Beim Wettkampfsprung konnte es Emely dann kaum fassen, dass sie schon nach 64,5m und damit auf dem 41. Rang landete- das Aus vom Ziel den 2. Durchgang zu erreichen. Die Traurigkeit und Enttäuschung sassen tief. Ihr Trainer und das ganze Team vor Ort fanden die richtigen Worte, die junge Sportlerin wieder aufzubauen und motiviert den kommenden Wettkämpfen entgegen zu sehen.

Swiss Ski Challenge 2 der Skispringer

Swiss Ski Challenge 2 der Skispringer

Da nach wie vor im Nachwuchsbereich keine Wettkämpfe im Rahmen der Helvetia Nordic Trophy durchgeführt werden dürfen, trafen sich am Sonntag, den 7. Februar 11 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 11 Jahren in Wildhaus an der Skisprungschanze, um sich der 2. Challenge von Swiss Ski zu stellen. Im Mittelpunkt standen Koordination und Teamspirit und Ziel war es, eine Schanze zu bauen. Das Ganze sollte mit einem Video dokumentiert und anschliessend an Swiss Ski eingesendet werden. Kein Geringerer als Killian Peier, Bronzemedaillengewinner der letzten Weltmeisterschaft in Seefeld, beurteilt die eingesendeten Videos. Zu gewinnen gibt es eine Original Weltcup- Startnummer von Killian.

In 2 Teams aufgeteilt machten sich die Kids motiviert an den Schanzenbau, was nicht so einfach war. Doch gemeinsam und mit Unterstützung der Trainer gelang es schliesslich. Belohnt wurden alle mit coolen Sprüngen mit Mini- Skis bzw. Langlaufskis. Es gab zwar die ein oder andere Bauch- oder «Po»- Landung, denn das Springen mit Langlaufski bedarf guter Koordination und vor allem Mut, doch die Mädchen und Jungen hatten einen riesigen Spass. Der eine oder andere stellte seine Ambitionen als Sportreporter unter Beweis. Zum Schluss gab es den extra gebackenen Kuchen vom Trainer.

BKW SWISS CUP in Le Brassus

BKW SWISS CUP in Le Brassus

Das vierte Wettkampf Wochenende im Rahmen des Swiss Cups wurde kurzfristig von Le Brassus übernommen. Da der Jura nicht über die gleichen Schneemengen verfügt wie unsere Gegend, brauchte es einigen Aufwand, eine wettkampfwürdige Strecke herzurichten. Das Rennen in der klassischen Technik ging je nach Kategorie über 5, 10 oder 15km. Die Strecke war sehr kompakt, wies aber längere flache Partien auf, was nicht allen von unseren Läufern passte. Dies mag auch ein Grund gewesen sein, dass die Ausbeute mässig war. Bei den Juniorinnen startete Malia Elmer vielversprechend, büsste dann aber auf der zweiten Runde relativ viel Zeit ein und landete auf Rang sieben. Bei den Junioren kam Silvan Hauser von Anfang an nicht in Fahrt, was den mässigen 16. Rang bedeutete. Jan Fässler war dank einer falschen Skiwahl chancenlos und landete im hinteren Drittel.

Offensichtlich waren unsere Vertreter mit ihrer Rangierung nicht zufrieden, und so nahmen sie sich Einiges für das Skating Rennen vor. Bei leichtem Schneeregen war die Strecke tiefer und somit strenger als am Vortag. Bei den Junioren über 15km stürmte Silvan Hauser gleich los und liess sich bis km 10 überall Bestzeit notieren. Dass er das Tempo nicht ganz durchstehen würde, war fast zu erwarten. Durch einen Sturz kurz vor dem Ziel büsste er noch einen Rang ein. Sein dritter Platz bei den U20 und Platz zwei bei den U18 bedeutete aber sein bestes Saisonergebnis. Auch Jan Fässler konnte sich deutlich steigern und wurde mit Platz 9 belohnt. Beide wurden aber übertroffen von Malia Elmer, die in einem taktisch klug eingeteilten Rennen bei den Juniorinnen über 10km gewann.

Nicht am Start waren übrigens die WM-Teilnehmer.

Bild: Malia Elmer & Silvan Hauser

Starke Leistungen bei Heimrennen am Horn

Starke Leistungen bei Heimrennen am Horn

28.01.2021/bb Nach einem Jahr schneebedingter Pause war es diesen Winter wieder soweit. Der Schilift „Horn“ in Schwende war Austragungsort von zwei internationalen Damen FIS Rennen mit reger Beteiligung. Knapp 100 Damen waren in diesem Jahr am Start und fast alle zeigten sich begeistert von dem speziellen Flair im Appenzell. Trotz der erschwerten Ausgangslage mit dem Thema „Corona“ entschied sich das OK, zusammen mit der Region und den Bergbahnen Ebenalp Horn, die Rennen auch unter diesen Umständen durchzuführen. Zusätzlich erschwert wurde die Situation durch den vielen Neuschnee der unentwegt vom Himmel fiel. Nur Dank der tatkräftigen Mithilfe der Crew rund um den Pistenchef Wisi Inauen, welche sogar mit einer Schneefräse auf der Piste im Einsatz waren, dem OK mit allen freiwilligen Helfern und einiger weiterer Trainer mit Schaufeln konnten den Läuferinnen eine sensationelle Piste geboten werden. Gedankt haben es die Athletinnen mit starken Leistungen und einem Lob für die Piste.

Für Furore sorgte dabei auch eine Athletin aus dem Ostschweizer Verbandsgebiet. Die 18jährige Flawilerin Sarah Zoller, welche Mitglied des NLZ Ost ist, fuhr als Zweite und Dritte sensationell in beiden Rennen auf das Podest. Am zweiten Tag fehlte Sarah nach Halbzeitführung nur der Wimpernschlag von einer Zehntelsekunde zu ihrem ersten FIS Erfolg. Sie unterstrich mit den beiden Podium Platzierungen aber ihre anhaltend starke Form in dieser Saison und ihre Anwartschaft auf einen möglichen Aufstieg zu Swiss Ski in der kommenden Saison. Ihr dritter Platz am ersten Tag bedeutete gleichzeitig die Bronzemedaille in der nationalen U21 Wertung. Den Sieg im ersten Rennen und damit den nationalen U21 Titel sicherte sich Lena Volken vor Amelie Klopfenstein (beide Swiss Ski) und eben Sarah Zoller. Am verhinderte lediglich Amelie Klopfenstein (Swiss Ski) den erstne Sieg von Sarah, den dritten Rang belegte Valentine Macheret.

Mit teils sehr guten Leistungen konnten auch die OSSV Juniorinnen bei ihrem „Heimrennen“ aufwarten. Für die besten Platzierungen aller OSSV Kaderfahrerinnen sorgte die 18jährige Thurgauerin Nina Herren. Mit Rang 22. Rang im ersten Slalom positionierte sie sich nach längerer Zeit erstmals wieder deutlich in den Top 30 und zeigte damit einen erfreulichen Aufwärtstrend. Nina sammelte damit auch wertvolle Punkte im Swiss Cup U19. Nicht weniger erfreulich war der 30. Rang der „Einheimischen“ Appenzellerin Stefanie Grob. Die erst 16jährige schaffte damit ihr mit Abstand bestes Punkteergebnis in dieser Disziplin. Auf den Plätzen 34 und 35 folgten mit Sara Gantenbein und Nadine Langenegger zwei weitere Ostschweizerinnen. Über ein persönliches Highlight freuen durfte sich mit Romina Fritsche eine weitere Appenzellerin. Die ebenfalls 16jährige bestritt am Horn, nach überstandener Kreuzbandverletzung, ihren ersten FIS Slalom und fuhr mit der hohen Nummer 93 auf den 40 Endrang. Alle schafften mit ihren Leistungen auch den Sprung in die Swiss Cup U19 Punkteränge, für Romina waren es beim ersten Slalom auch gleichzeitig ihre ersten Punkte. Leider ausgeschieden nach starkem erstem Lauf ist Sarina Dörig und auch Linda Fritsche scheiterte unglücklich im zweiten Lauf.

Am zweiten Tag schaffte Nina in der Endabrechnung mit Rang 29 ein weiteres gutes Ergebnis, konnte aber leider nicht ganz an die Leistung des Vortages anknüpfen. Besser verlief der zweite Tag für Sara Gantenbein (NLZ Ost). Sie beendete das Rennen knapp hinter Nina auf Rang 31. Auf den Rängen 37, 38 und 40 landeten mit Stefanie, Linda und Romina gleich ein Appenzeller Paket. Die drei Lokalmatadorinnen waren in der Gesamtabrechnung lediglich durch 7 Zehntel getrennt. Ausgeschieden im zweiten Lauf sind Nadine und Sarina.

„Das Appenzell, genauer gesagt, das Schigebiet Ebenalp Horn hat wieder gezeigt, dass es als Veranstalter eines FIS Rennens mehr als würdig ist. Ein großer Dank von unserer Seite an das gesamte OK rund um Walter Sonderegger, Pistenchef Wisi Inauen und seiner Crew, den Bergbahnen rund um Betriebsleiter Markus Werren und den vielen freiwilligen Helfern für die tatkräftige Unterstützung. Leider mussten die Rennen aufgrund der Coronamassnahmen ohne Zuschauer stattfinden, trotzdem herrschte im gesamten Gelände eine sehr positive Stimmung. Sehr gefreut habe ich mich über die Leistungen von Sarah, Nina, Steffi und Romina. Der erste Sieg auf Stufe FIS von Sarah ist nur noch eine Frage der Zeit. Nina und Steffi durften sich über die besten FIS Punkte in ihrer Karriere freuen. Besonders gefreut hat es mich aber für Romina. Sie hat nach ihrer Verletzung bei ihrem Debut nicht nur gute Nerven bewiesen, sondern gleichzeitig eine starke Leistung gezeigt. Das Training auf dem „Heimhang“ am Horn hat sich auf jeden Fall ausgezeichnet. Wir sind sehr dankbar, dass wir in diesem schneereichen Jahr immer wieder solch gute Trainingsbedingungen vorfinden. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im Jahr 20..., hoffentlich mit Zuschauern!“

Emely Torazza für Jugend-WM nominiert

Emely Torazza für Jugend-WM nominiert

Für die 16jährige Skispringerin Emely Torazza vom SC Riedern erfüllte sich ein Saisonziel. Sie wurde von Swiss Ski als einzige Juniorin im Skispringen für die im finnischen Lahti stattfindenden Jugendweltmeisterschaften Mitte Februar nominiert. Nachdem der Alpencup am vergangenen Wochenende in Oberhof (Deutschland) nicht ganz nach Wunsch verlief, freute sie sich um so mehr über die Nominierung. Ebenfalls am Alpencup mit dabei war Micha Sturm vom SC Ulisbach.

Das Schweizer Nachwuchsteam konnte sich nicht wie üblich mit einem Training auf der Schanze im Kanzlersgrund im Thüringer Wald auf den Wettkampf vorbereiten. So musste der offizielle Trainingssprung dieses Mal reichen, um den «Rhythmus» der Schanze aufzunehmen und optimal den Balken zu treffen. Das gelang Emely Torazza im ersten Wettkampf mit 83,5 m und 84 m und einem daraus resultierenden 11. Rang gut. Aufgrund der schlechten Wetterprognose für den Sonntag entschied die Jury, den zweiten Wettkampf gleich anzuschliessen. Mit 77 m und 80,5 m und einem 16. Schlussrang konnte Emely nicht an die Leistungen des ersten Wettkampfes anknüpfen. In der Alpencupwertung liegt sie damit auf einem erfreulichen 10. Rang.

In der mit 79 Springern wieder stark besetzten Juniorenkategorie reichte es für Micha am Samstag mit 71 m und 72 m zum 70. Rang. Am Sonntag konnte wegen des schlechten Wetters nur ein Wertungsdurchgang absolviert werden. In dem sich über vier Stunden hinziehenden Wettkampf landete er mit 67,5 m auf Rang 74.

Damen FIS GS Lenk

Damen FIS GS Lenk

15.01.2021/bb Die nationalen U18 / U21 Titelkämpfe im Riesentorlauf fanden in diesem Jahr im Berner Oberland, genauer gesagt in Lenk statt. Die Meisterschaften wurden aufgrund des angesagten Neuschnees auf den ersten Tag vorverlegt. Am Start waren 8 Nachwuchsläuferinnen aus dem Ostschweizer Verbandsgebiet. Für die einzige Top Platzierung sorgte die 18-jährige Flawilerin Sarah Zoller (NLZ Ost), die sich als starke Fünfte in der Kategorie U21 klassieren konnte. Gut in Szene setzen konnten sich die ebenfalls 18-jährige Nadine Langenegger als 21te in der U21 Wertung und Sara Gantenbein (NLZ Ost) als 13te in der Kategorie U18. Das zweite FIS Rennen musste dann tatsächlich schneebedingt abgesagt werden.

Die beiden ersten Plätze im FIS Rennen gingen an die arrivierten Swiss Ski Athletinnen Leana Barmettler und Viviane Härri. Als Dritte sicherte sich Delia Durrer den U21 Titel vor Amelie Klopfenstein und Delphine Darbellay (ebenfalls alle Swiss Ski). Sarah klassierte sich als beste Nicht Swiss Ski Athletin auf dem starken fünften Rang, wobei ihr schlussendlich sogar nur 35/100 zum Sieg und somit den Titel fehlten. Für die beste Ostschweizer Platzierung im Rennen sorgte die Swiss Ski B-Kader Athletin Lorina Zelger aus Gams, die sich auf Rang acht und somit einen Rang vor Sarah klassierte. Beide zeigten im Finale vor allem mit der zweiten und drittbesten Laufzeit auf. Beste OSSV Kaderläuferin war einmal mehr Nadine mit Rang 27 im Gesamtklassement. Knapp mehr als eine Sekunde fehlten ihr in der Endabrechnung für einen möglichen Top Ten Platz. Die Ränge 50 und 60 gingen an Nina Herren und Linda Fritsche. Der Sieg in der U18 Wertung ging an Alessia Bösch vor Anina Zurbriggen und Viviane Bartl. Die Grabserbergerin Sara belegte in dieser Kategorie den sehr guten 13ten Endrang. Rang 29 ging an die 16-jährige Sarina Dörig aus Appenzell. Leider ausgeschieden ist Stefanie Grob.

In der kommenden Woche geht es mit zwei FIS SL am Hoch Ybrig weiter, welche als sogenannte Generalprobe für die Ende Jänner anstehenden „Heimslaloms“ am Horn dienen. Wir werden die verbleibende Zeit bis dahin bestmöglich nutzen, um am Horn intensiv Slalom zu trainieren. Im zweiten Slalom werden gleichzeitig auch wieder die Meisterinnen U18 und U21 Meisterinnen ermittelt.