OSSV

Ostschweizer Skiverband
 

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28.06.2021

Skicross Sichtungstage 2021

Das Skicross Team wird auch dieses Jahr wieder Sichtungstage für interessierte Athleten durchführen.
Alle weitere Informationen finden Sie unter "Breitensport News".



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Events

 

 

Unsere Sponsoren

25-jähriges Jubiläum PP Autotreff AG

25-jähriges Jubiläum PP Autotreff AG

25.10.2021/sts Am vergangenen Wochenende feierte unser Sponsor PP Autotreff AG in Wittenbach sein 25-jähriges Jubiläum. Der Ostschweizer Skiverband gratuliert ganz herzlich und entsendet ein grosses Dankeschön für die grosszügige Unterstützung unseres Nachwuchses und die sehr gute Zusammenarbeit!

Über das ganze Wochenende konnten die neuesten Autos der Marke Audi und VW bestaunt werden. Der Ostschweizer Skiverband hatte die Ehre, in der schönen Audi-Ausstellungshalle sich zu präsentieren. Dank unserer guten Positionierung konnten die Besucher den OSSV, und damit auch die Unterstützung des Nachwuchses durch die PP Autotreff AG sehr wirkungsvoll wahrnehmen.

Abgerundet wurde diese Ausstellung mit einer eigens dafür aufgebauten Chilbi mit Autoscooter. Für das leibliche Wohl sorgten Marroni- und Raclette- Stände, sowie ein Grillstand. Vielen Dank für diesen gelungenen Anlass!

Weitere Informationen zu unserem Partner: www.ppautotreff.ch

 

 

S P O R T  -  W A L L

FIS Sieg für Sarah Zoller

FIS Sieg für Sarah Zoller

27.11.2021/bb Die 19-jährige Flawiler Swiss Ski C-Kader Athletin Sarah Zoller feierte in Arosa ihren ersten FIS Erfolg im Riesentorlauf. Sie bestätigte mit ihrem Premierensieg in dieser Disziplin ihre aktuell gute Frühform. Bereits zur Halbzeit lag Sarah in Führung, behielt die Nerven und siegte knapp vor ihrer Teamkolleginnen Delphine Darbellay und der weltcuperprobten Delia Durrer. Mit diesem Sieg verbesserte sie ihre Riesentorlauf FIS-Punkte nach unten, was im Hinblick auf eventuell kommende EC-Einsätze wichtig ist. Am zweiten Tag ließ Sarah beim international starken Teilnehmerfeld noch einen siebten Rang folgen. In ihrem ersten Jahr im Swiss Ski C-Kader, zeigt sie sich Sarah von Beginn an bereit für höhere Herausforderungen. Wir wünschen Sarah viel Glück bei den nächsten Renneinsätzen!

Die OSSV Juniorinnenmannschaft war in Arosa mit allen sieben Athletinnen bei den Trainings vor Ort. Leider verletzte sich Linda beim ersten Training am Daumen und musste verletzungsbedingt auf weitere Trainings und Renneinsätze verzichten. Am ersten Renntag war Nadine hinter Sarah die stärkste OSSV Athletin. Bei strahlendem Sonnenschein und einer super präparierten Piste erreichte sie letztendlich den 22.Endrang und schaffte ihre besten FIS Punkte im GS. Auch alle anderen OSSV Fahrerinnen schafften es ins Ziel. Hinter Nadine waren dies - Sara (39), Stefanie Grob (NLZ Ost, 40), Nina (48), Seraina Schacht (NLZ Ost, 49), Sarina (54), Aline (61), Elyssa Kuster (NLZ Ost, 63) und Romina (64).

Am zweiten Renntag herrschten komplett andere Voraussetzungen als am ersten Tag. Aufgrund des stärkeren Teilnehmerfelds, den dadurch höheren Startnummern bzw. der schlechteren Piste und der fehlenden Bodensicht war es für die OSSV Athletinnen schwer. Eine beherzte Leistung zeigte erneut Nadine, die nur knapp die Top 30 im ersten Lauf verfehlte, aber schlussendlich auf Rang 29 landete. Die weiteren Mädels kämpften mit den schwierigen Bedingungen. Trotzdem beendeten Stefanie Grob (NLZ Ost, 40), Nina (47), Aline (54), Sarina (58), Seraina Schacht (NLZ Ost, 60) und Elyssa Kuster (NLZ Ost, 75) das Rennen. Im ersten Durchgang gescheitert sind Sara und Romina.

„Leider konnten nicht alle Mädels ihre Trainingsleistungen ins Rennen übertragen. Jedoch war es vor allem am zweiten Renntag nicht einfach, da die Piste und die fehlende Bodensicht alle vor große Herausforderungen stellte. Nach den ersten vier Rennen in dieser Saison ist allerdings noch nichts verloren. Es gilt nun fleißig weiter zu trainieren dann wird es bei den nächsten Rennen besser gehen! Die nächsten geplanten Rennen wären bereits kommende Woche in Davos mit zwei SG!“

Zwei Siege zum Auftakt

Zwei Siege zum Auftakt

20.11.2021/bb Bei den ersten beiden FIS Slaloms in dieser Saison auf der Diavolezza, präsentierten sich die heimischen Aushängeschilder bereits in starker Verfassung. An beiden Renntagen ging der Sieg auf das Konto einer „OSSV“ Athletin. Am ersten Tag lachte Lorina Zelger (Swiss Ski B-Kader) aus Gams vom obersten Treppchen. Sie siegte vor ihren Teamkolleginnen Selina Egloff (BSV) und Aline Höpli. Am zweiten Tag legte Aline Höpli (Swiss Ski C-Kader) noch einen drauf und siegte in ihrem erst zweiten Antreten nach überstandener Kreuzbandverletzung, knapp vor Valentine Macheret und Selina Egloff. Für beide war dieser Erfolg eine große Genugtuung nach ihren schweren Verletzungen aus den Vorsaisonen. Gratulation an Lorina und Aline zu ihren Siegen. Wir wünschen beiden viel Glück bei ihren nächsten Aufgaben!!!

Erstmals wurden auf der Diavolezza zeitgleich ein FIS und ein NJR Slalom ausgetragen. Das bedeutet, dass die jüngeren Athletinnen in einem eigenen Rennen gegeneinander antreten konnten. Im FIS Slalom waren neben Lorina und Aline noch Sarah Zoller (Swiss Ski C-Kader), Stefanie Grob (NLZ Ost), bzw. Nina Herren, Sarina Dörig und Sara Gantenbein (alle OSSV) am Start. Ebenfalls in guter Form präsentierte sich Sarah Zoller, die erstmals als Swiss Ski Athletin an den Start ging. Sie beendete den ersten Slalom, trotz starker Beteiligung, auf Rang Sieben. Im zweiten Slalom verfehlte sie die Top Ten als Zwölfte knapp. Alle weiteren Starterinnen schieden am ersten Renntag aus. Am zweiten Tag gab es die Ränge 30, 31 und 34 für Steffi, Sarina und Nina. Alle drei schafften es zu Saisonbeginn noch nicht ganz ihre Trainingsleistungen abzurufen, was allerdings nichts ausmacht da noch sehr viele Rennen in dieser Saison anstehen werden.

Im National Junior Race waren die beiden Schwestern Linda und Romina Fritsche, bzw. die beiden NLZ Athletinnen Elyssa Kuster und Seraina Schacht am Start. Für Elyssa und Seraina waren es die ersten Rennen auf Stufe FIS nach ihrem altersbedingten Aufstieg. Am besten liefen die beiden Slaloms für Linda Fritsche. Sie verfehlte als Vierte und Fünfte das Podest jeweils nur knapp. Die Kämpferin aus dem Appenzell präsentierte sich sowohl skitechnisch als auch mental stark verbessert und freute sich über ihre zwei besten Ergebnisse im FIS Bereich. Nicht ganz nach Wunsch lief es ihrer Schwester Romina. Nach einem Ausfall am ersten Tag, gelang ihr mit Rang Zwölf am zweiten Tag zumindest ein versöhnlicher Abschluss. Die beiden FIS Neulinge Elyssa und Seraina zeigten ebenfalls starke Leistungen. Vor allem Elyssa konnte mit den Rängen 9 bzw. 16 Rang aufzeigen. Seraina gelang ein 18. Rang am ersten Tag, am zweiten schied sie leider aus.

„Die beiden Slalom in dieser Saison waren eine gute Standortbestimmung für die Athletinnen. Es zeigte uns auf das wir noch einiges an Arbeit vor uns haben bzw. dass es im Rennen eine maximale Leistung braucht, um vorne mitmischen zu können. Die guten Leistungen unserer Aushängeschilder sollten den jungen Mädels aber genug Motivation sein, um weiterhin hart zu trainieren! Weiter geht es bereits in der nächsten Woche mit drei GS in Arosa.“

Junioren: FIS NJR Diavolezza

Junioren: FIS NJR Diavolezza

Vergangene Woche fanden die ersten Rennen der Saison statt. Auf der Diavolezza wurden mehrere Slalomrennen ausgetragen.

Am ersten Renntag konnte sich Loïc Spiegelberg mit zwei starken Läufen auf dem 6. Rang platzieren. Dies ist sein bestes Slalomergebnis in seiner bisherigen Karriere. Der OSSV und das Trainerteam gratulieren ganz herzlich dazu. Drei weitere Athleten rangierten sich unter den Top 30 (Nicolas Bircher (NLZ-Ost) Rang 20, Alessio Marchese Rang 24 & Marvin Romer Rang 28). Leider fiel Kevin Fritschi auf den 33. Rang zurück. Flavio Marchese (Rang 56) und Matthias Herren (Rang 58) konnten das erste Mal in einem FIS-Rennen punkten. Dario Gisler schied zweimal aus und Jeremy Lenherr platzierte sich auf dem 62. Rang.

Leider konnten die Athleten am zweiten Renntag nicht an ihre Leistungen vom Vortag anknüpfen, sondern mussten mit Platzierungen weiter hinten im Klassement zufrieden sein. Rangierungen: Loïc Spiegelberg (14) – Alessio Marchese (32) – Nicolas Bircher (34) – Marvin Romer (37) – Kevin Fritschi (41) – Jeremy Lenherr (60) Bedauerlicherweise schieden Matthias Heeren, Dario Gisler und Flavio Marchese aus.

Schon bald werden die OSSV-Jungs in Zinal an den Start gehen und dort wieder Vollgas geben.

swissski: Josua Mettler

swissski: Josua Mettler

Meine Saisonvorbereitung verlief sehr gut. Ich hatte sehr viel gute Skitage in Zermatt und Saas Fee. Ich habe deutlich Fortschritte gemacht und hoffe ich kann dies in gute Resultate umsetzen. Ich fühle mich bereit, der Winter kann kommen.

Text von Josua Mettler

JO-Kader: gelungene Saisonvorbereitung

JO-Kader: gelungene Saisonvorbereitung

Kurz vor dem Saisonstart in der Region befinden wir uns voll auf Kurs. Wir konnten den Sommer optimal für vielseitige und abwechslungsreiche Athletikeinheiten in der Region nutzen. Zu dem konnten wir bis Mitte November ca. 30 Skitage seit Mai mit unserem Kader absolvieren. Auf den Skis standen wir im Kaunertal, in Hintertux, in Zermatt und in Sölden. Die jungen Athleten/innen nutzen die Trainings optimal und konnten gute Steigerungen erzielen. Wir Trainer sind sehr zufrieden und gespannt auf die kommende Saison.

Ende Oktober beim Swiss-Ski Powertest bewiesen unsere Athleten/innen was in ihnen steckt. So konnte der jüngere Jahrgang 2007 zuhause sehr gute Resultate erzielen. Beim Nationalen Powertest in Interlaken nahmen Florine Bircher, Sophia Flatscher, Elin Romer, Nina Tschumper, Terry Abderhalden und Luca Gantenbein teil. Dabei erzielten Elin, Florine und Luca Top 5 Platzierungen in ihrem Jahrgang. Sophia, Nina und Terry konnten sich gut im weiteren Teilnehmerfeld platzieren.

In den kommenden Wochen werden wir die letzten Skieinheiten auf den naheliegenden Gletschern absolvieren, bevor es zuhause so richtig los geht mit der Skisaison. Als Highlight zum Saisonauftakt erwartet uns anfangs Dezember der Arge Alp Wettkampf im Schnalstal.

swissski: Sarah Zoller

swissski: Sarah Zoller

Meine Vorbereitung für die kommende Skisaison startete im Frühjahr mit intensiven Konditionswochen in Magglingen und zu Hause. Anfangs Juli begannen die Gletschertrainings in Zermatt und Saas-Fee. Die Pistenverhältnissen waren nahezu immer perfekt, so dass wir unsere Lager wie geplant durchführen konnten. Der Fokus lag zu Beginn auf der Verbesserung meiner Technik und später auch um meine Grenzen zu suchen mittels Zeitmessung. Die Gletschertrainings benötigen viel Energie, da wir früh aufstehen, um die harten Pisten am morgen auszunutzen. Zudem gehört ein Ausgleichstraining wie Schnelligkeit, Rumpf, Spiel oder Beweglichkeit am Nachmittag dazu. Bereits am 8. Oktober konnte die Diavolezza öffnen und wir durften dort auf Kunstschnee und vereister Piste trainieren. Ich arbeitete daran, eine saubere Technik zu haben aber dennoch die Skier laufen zu lassen. Anhand der Zeitmessung haben wir einen internen Vergleich, um uns auch gegenseitig zu fordern. Mit Zuversicht und Vorfreude starte ich Mitte November in meine Rennsaison im Südtirol in Sulden. Danach geht es Schlag auf Schlag weiter mit FIS Rennen auf der Diavolezza, in Arosa und Davos.

Text von Sarah Zoller

swissski: Aline Höpli

swissski: Aline Höpli

Ich konnte seit September einen optimalen Skiaufbau absolvieren und fühle mich mehr als bereit endlich die ersten Rennen Mitte November in Angriff zu nehmen. Nach meiner Kreuzbandverletzung ist es mir gelungen, dort anzuknüpfen wo ich aufgehört habe oder sogar noch besser. Ich freue mich extrem auf einen verletzungsfreien Winter.

Text von Aline Höpli

swissski: Lorina Zelger

swissski: Lorina Zelger

In den vergangenen Wochen durfte Swiss Ski exklusiv auf der Diavolezza trainieren, weshalb fast alle Gruppen dort versammelt waren. Dadurch war es für Lorina Zelger möglich sich mit den besten Schweizer Fahrerinnen zu messen. Sowohl gegen die WC Speed Fahrerinnen, als auch gegen Michelle Gisin Stand ein Vergleichstraining im Rieseslalom an. Lorina kann mit den Top Cracks mithalten und ist somit bereit für die ersten Europa Cup Rennen Ende November.

Text von Lorina Zelger

7 Siege bei HNT zum Saisonende

7 Siege bei HNT zum Saisonende

Der letzte Wettkampf der Sommersaison der Helvetia Nordic Trophy fand am 23./ 24. Oktober statt. NachwuchspringerInnen der ganzen Schweiz trafen sich bei schönsten Spätherbstwetter an den Schanzen in Einsiedeln. Unter ihnen sechs Skispringer vom Ostschweizer Skiverband, die beim letzten Wettkampf der HNT noch einmal auftrumpfen konnten.

Gleich dreimal gewinnen konnten Nino Leeser (SC Grabs) in der Kategorie U 10 und Ronny Dürr (SC Gams) in der Kategorie U 13. Beide dominierten die Wettkämpfe auf der HS 28 m Schanze und liessen sich auch beim anspruchsvollen Crosslauf den Sieg nicht nehmen. Nino führt damit weiterhin die Gesamtwertung in der Nordischen Kombination an. Im Springen konnte er sich auf Rang 3 der Gesamtwertung verbessern.

Nils Lemmenmeier wurde in der Kategorie U 10, HS 28 m Schanze Sechster am Samstag und am Sonntag Neunter. Sein Bruder Dario, erstmals auf der HS 50 m Schanze startend, belegte in der Kategorie U 13 (beide SSC Toggenburg) am Samstag den 22. und am Sonntag den 12. Rang.

Während Lars Künzle das Springerfeld der Kategorie U 16, HS 77 m Schanze am Samstag noch dominierte und den 1. Rang belegte, gelangen ihm am Sonntag keine optimalen Sprünge. Dennoch wurde er Dritter. Das Leadertrikot geriet deswegen jedoch nicht Gefahr. In der Allgemeinen Klasse auf der HS 77 m Schanze konnte Micha Sturm (SC Ulisbach) an beiden Tagen den 6. Platz belegen.

Die Zeit bis zum Beginn der Wintersaison wird nun für Techniktraining und sprungspezifisches Athletiktraining in der Halle genutzt, um im Winter an die sehr guten Ergebnisse des Sommers anknüpfen zu können.

Junioren*innen: Entry League Rennen

Junioren*innen: Entry League Rennen

Die beiden OSSV-Teams (Junioren & Juniorinnen) sind zusammen in die Rennsaison gestartet. In Saas Fee konnte sowohl auf den Speed Skiern trainiert werden als auch Speed Rennen gefahren werden.

Die Pisten waren in super Zustand, jedoch machte die trockene Kälte und die aussergewöhnlich trockene Luft den Athleten etwas zu schaffen. Dazu kam, dass die meisten Athleten*innen noch nicht so viel Speed-Erfahrung haben. Daran konnte jetzt aber sehr intensiv in Saas Fee gearbeitet werden.

Am ersten Tag gab es ein Training (Super G) für die Damen und die Herren. Das Training wurde von swissski geplant und wurde von den Trainer*innen und Athlet*innen als sehr perfekt organisiert empfunden. Ein grosses Dankeschön geht hiermit an Hans Flatscher, Petra Eberle, Loro Donato und Res Gnos.

Direkt am zweiten und dritten Tag wurden dann Rennen ausgetragen. Dank des brillanten Zustandes der Piste, konnten auch gute Zeiten mit hohen Startnummern gefahren werden. Für die jungen Athlet*innen war dies eine willkommene Chance, auf einer leichten Piste, dass erste Mal zu punkten und sich somit auf der FIS-Rangliste zu platzieren.

Kevin Fritschi erwartet von sich einiges, nachdem er gute Trainingsleistungen hatte. Jedoch konnte er in der Rennsituation noch nicht alles so umsetzen, wie er sich das vorstellte und musste sich mit dem 37. Rang zufriedengeben. Nichtsdestotrotz kann er auch mit dieser Platzierung stolz auf sich sein. Beim zweiten Rennen schaffte er es leider nur auf Rang 46. Überrascht hat Marvin Romer. Mit seiner guten Fahrt im zweiten Rennen konnte er sich den 48. Platz sichern. Mit dieser Platzierung konnte er seine FIS-Punkte im Super G verbessern. Auch Alessio Marchese (Rang 73 & 75), Flavio Marchese (Rang 82 & 88) und Matthias Herren (DNF & Rang 87) waren abschnittsweise gut unterwegs. Für Flavio und Matthias war es der allererste Super G im FIS-Bereich und somit konnten sie sich jetzt auch auf der internationalen FIS-Liste im Super G platzieren.

Bei den Damen sorgte Nadine Langenegger mit ihrem 3. Platz beim ersten Rennen für viel Freude. Ihr gelang eine super Fahrt und wurde dafür mit einem Podestplatz belohnt. Nur knapp nach ihr platzierten sich Aline Looser (Rang 5) und Sara Gantenbein (Rang 8). Am zweiten Renntag legte Nadine Langenegger noch eine Scheibe drauf und sicherte sich ihren ersten Sieg im Entry League Super G! Der OSSV gratuliert ihr ganz herzlich. Auch Sara Gantenbein (Rang 8) und Aline Looser (Rang 16) konnten viele wertvolle Erfahrungen am zweiten Rennen sammeln und sehr zufrieden mit ihren Platzierungen sein. Für die beiden jüngeren Athletinnen Romina Fritsche (Rang 41 & 52) und Sarina Dörig (Rang 32 & 36) waren es sehr intensive Tage. Sie fuhren das erste Mal auf FIS-Stufe bei Speed-Rennen mit und haben dies mit Bravour gemeistert.

Erfolgreiche SM im Skispringen

Erfolgreiche SM im Skispringen

Am 15./ 16. Oktober wurden die Schweizer Meisterschaften im Skispringen ausgetragen. Die Wettkämpfe der Kategorie U16 und der Damen fanden auf der Bachtelblickschanze (HS 67 m) in Gibswil und die der Junioren und Elite Herren in Einsiedeln auf der Andreas Küttel Schanze (HS 117m) statt. Neben tollen äusseren Bedingungen sorgte einmal mehr der ausrichtenden SC Am Bachtel für gute Bedingungen neben der Schanze. Für den Ostschweizer Skiverband nahmen Arno Schmid und Lars Künzle (beide SSC Toggenburg) in der Kategorie U 16 teil. Für sie war es die erste Teilnahme an einer Schweizer Meisterschaft. Bei den Damen ging Emely Torazza (SC Riedern) und den Junioren/ Elite Herren Micha Sturm (SC Ulisbach) an den Start.

Lars Künzle, der wie auch Arno Schmid seine erste Saison in der Kategorie U 16 bestreitet, konnte seine starken Leistungen in der laufenden Helvetia Nordic Trophy bestätigen und mit seiner ersten Medaille bei einer Schweizer Meisterschaft überzeugen. Nach dem ersten Durchgang mit 61 m noch hauchdünn in Führung liegend, musste er sich im Finaldurchgang (63 m) nur knapp dem 2 Jahre älteren Lokalmatador Felix Trunz geschlagen geben. Mit der Silbermedaille zeigte sich Lars dennoch hochzufrieden. Arno Schmid belegte mit für ihn ansprechenden 47,5 m und 49,5, m den guten 16. Rang.

Auch für Emely Torazza lief es in der Damenkategorie hervorragend. Im ersten Sprung konnte sie mit 64 m überzeugen und gab im Finaldurchgang mit 63 m die zwischenzeitliche Führung nicht mehr ab. Sie gewann damit ihre zweite Schweizer Meisterschaft bei den Damen. Für Micha Sturm verlief der Wettkampf bei den Junioren nicht wie gewünscht. Mit 86 m im ersten Durchgang und 80 m im zweiten wurde er Neunter. Bei den Elite Herren belegte er den 18. Rang. Beim abschliessenden Teamspringen in Einsiedeln nahm erstmals seit langem wieder ein Team des OSSV teil. Die vier TeilnehmerInnen der Einzelwettbewerbe belegten im Team den 7. Rang. Dabei sprangen Arno und Lars auf der HS 77 m Schanze und Micha und Emely auf der HS 117 m Schanze.

OSSV Juniorinnen Sölden/Saas Fee

OSSV Juniorinnen Sölden/Saas Fee

14.10.2021/bb Die Herbstvorbereitung der OSSV Juniorinnen läuft weiterhin auf Hochtouren. Im Anschluss an die Skihalle in Peer Anfang September ging es mit zwei Gletscherkursen in Sölden weiter. Bereits Mitte September und somit wesentlich früher als erwartet konnte der Rettenbachferner in Sölden einen Teilbetrieb aufnehmen. Das spielte dem Kader der OSSV Juniorinnen regelrecht in die Karten, denn dort konnten wir mit wenig Aufwand ein hohes Trainingspensum erzielen. Bei „fast“ immer strahlendem Himmel wurden an insgesamt sieben Tagen sowohl die technischen Disziplinen trainiert als auch die ersten Speedschwünge absolviert. Öfters sogar mehrere Disziplinen am Tag. Erfreulicherweise waren an beiden Kursen in Sölden alle sieben Mädels dabei, was vor allem für die Gruppendynamik und die interne Stimmung in der Mannschaft gut waren. Es lässt hoffen, dass wir auch mit dem vollzähligen Kader des Öfteren in der Saison am Start sein werden. Danke an Monika von der Garni Pension Jacqueline und den Bergbahnen Sölden für die sensationellen Pisten.

Danach trennten sich die Wege der Mädels wieder. Die eine Hälfte bereitet sich auf die am 17/18. Oktober anstehenden zwei Entry League Super G´s in Saas Fee vor. Anfang Oktober fand dort auf der Rennstrecke ein von Swiss Ski organisiertes Speed Camp für alle nominierten U19 Athletinnen statt. Vom OSSV dabei waren Sara Gantenbein, Romina Fritsche und Sarina Dörig. Trainiert wurden die Disziplinen Super G und Abfahrt, wobei es an allen drei Tagen über einen Sprung ging. Sehr intensiv waren die Tage für die jüngsten Gruppenmitglieder Romina und Sarina, denn für beide waren es die ersten Kilometer mit den Abfahrtsschi. Nach einem anfänglichen Abtasten fingen sie bald Gefallen an den schnellen Schwüngen bzw. dem Sprung. In der darauffolgenden Woche fand an gleicher Stelle ein Speedkurs der Damen EC-Gruppe von Swiss Ski statt. Bei diesem Kurs erhielten ebenfalls drei Athletinnen des OSSV die Möglichkeit mitzutrainieren. Es waren dies Nadine Langenegger, Aline Looser und Sara Gantenbein, welche alle auch im Winter vermehrt an Speed Rennen teilnehmen werden. Die Piste und das Wetter präsentierten sich von seiner besten Seite. Alle drei konnten enorm profitieren und sich direkt mit den etablierten Swiss Ski Fahrerinnen vergleichen. Ein großer Dank an Ivano Nesa und sein Team von Swiss Ski, dass wir als Regionalverband hier mit dabei sein durften. Somit hatten alle 5 OSSV Starterinnen der beiden Entry League SG, mehrere Tage die Möglichkeit auf der Rennstrecke zu trainieren. Dem Auftakt der Rennsaison steht in diesem Fall nichts mehr im Weg, wenngleich der Termin Mitte Oktober doch recht früh ist.

Die zweite Hälfte der Gruppe war zeitgleich bzw. überschneidend in Sölden auf einem Schneekurs zusammen mit den Junioren. Dadurch das neben dem Rettenbach- nun auch der Tiefenbachgletscher schon geöffnet hatte war das ganze Schigebiet offen und die Trainingsmöglichkeiten daher „unendlich“. Von den Girls waren Nina Herren, Linda Fritsche, Romina Fritsche und Sarina Dörig in Sölden dabei. Trainiert wurden vorwiegend die technischen Disziplinen, aber in der zweiten Einheit waren auch einige SG Gleitkurven als Vorbereitung für Saas Fee dabei. Einen großen Dank an Mary und Imi die mich aufgrund der Überschneidung der Kurse bestmöglich unterstützten. Danke auch an das Hotel „Die Berge“ für die Gastfreundlichkeit und das enorme Entgegenkommen.

Langlauf: Nordic Weekend

Langlauf: Nordic Weekend

Nordic Weekend in Realp vom 10. – 12. September

Am traditionellen Vergleichswettkampf der besten Langläufer und Biathleten der Schweiz war der OSSV mit 3 Langläuferinnen und 3 Langläufern vertreten. Der Freitag startete mit einem Skating Sprint über 3.3km. Die etwas ungewohnt lange Sprintdistanz sah nicht unbedingt die besten Sprinter zuvorderst. Mit Malia Elmer auf Rang zwei, Silvan Hauser Rang drei, Lydia Hiernickel Rang vier und Julia Hauser Rang 6 starteten unsere Läufer optimal. Etwas weiter hinten klassierten sich Beda Klee und Jan Fässler. Nicht ganz den Erwartungen entsprechend verlief der Samstag. Auf dem Programm stand der Rollskilauf klassisch ins Witenwasserental. Malia Elmer und Julia Hauser als 7. und 8. erzielten die besten Klassierungen, gefolgt von Silvan Hauser auf Rang 12, welcher seiner Schwäche im Stossen Tribut zollen musste. Lydia Hiernickel absolvierte das Rennen als Trainingseinheit in der Doppelstocktechnik, womit sie natürlich keine Chance auf einen vorderen Platz hatte. Der sonntägliche Berglauf mit dem Ziel auf der Göscheneralp Staumauer bildete den Abschluss der Minitour. Jan Fässler zeigte seine läuferischen Qualitäten mit dem guten 3. Rang. Malia Elmer konnte ihren 4. Gesamtrang verteidigen, während Silvan Hauser wegen eines mässigen Berglaufes noch einige Plätze einbüsste. Lydia Hiernickel konnte sich mit einem 5. Rang im Berglauf wieder etwas nach vorne arbeiten. Als kleines Detail wäre noch hinzuzufügen, dass Julia Hauser im Streckenabschnitt auf die Staumauer in ihrer Kategorie Bestzeit lief.

Bilder von Manuel Lusti