OSSV

Ostschweizer Skiverband
 

N E W S


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03.11.2020

UPDATE: Schutzkonzept von swissski

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schneesport-Freunde

Aufgrund der aktuellen Lage hat der Bundesrat am 28. Oktober 2020 die Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie bis auf Weiteres stark verschärft. Swiss-Ski hat sein Schutzkonzept, das den Rahmen und die Bedingungen des Trainingsbetriebs des Schweizer Schneesports (Spitzen- und Breitensport) definiert, entsprechend angepasst.

Höchste Priorität hat weiterhin die Gesundheit der Schneesportlerinnen und Schneesportler sowie der betreuenden Personen. Swiss-Ski handelt solidarisch und hält sich strikt an die Vorgaben des Bundes. Die Eindämmung und die Bekämpfung des Covid-19-Virus bestimmen die strategische Ausrichtung des Verbandes.

Bis auf Weiteres finden sowohl im Amateursport als auch im U16-Bereich keine Wettkämpfe statt. Swiss-Ski bittet gleichwohl darum, sowohl die Lizenzeinschreibung als auch die Wettkampfkalender stets aktuell zu halten, damit keine Zeit verloren geht, sobald mit dem Wettkampfbetrieb wieder gestartet werden kann. Wir bitten deshalb darum, die Wettkampfdaten weiterhin den entsprechenden Stellen zu melden, ebenso sollen die KWO-Daten betreffend Lizenzen nach wie vor online eingetragen werden. Die Lizenzgebühren werden erst im Februar 2021 fällig – vorausgesetzt natürlich, dass im Winter 2020/21 auch Rennen ausgetragen werden. Ein Schutzkonzept für Nicht-FIS-Rennen wird erstellt, sobald der Rennbetrieb aufgenommen werden kann.

Die SwissCovid App ist für alle Swiss-Ski Kader inkl. Betreuerstab Pflicht und gilt für den Breitensport als dringende Empfehlung. Durch die Nutzung der App kann bei einem positiven Corona-Fall in einer Gruppe eruiert werden, welche Personen in Quarantäne müssen.

Gemäss Punkt 5.1 des Schutzkonzepts informieren die Regionalverbände die regionalen Sportanlagen sowie die Skiclubs über das Covid-19-Schutzkonzept von Swiss-Ski und entsprechende Anpassungen.

Unter swiss-ski.ch/corona sind die aktuellen Informationen betreffend Schutzmassnahmen stets einsehbar, ebenso gibt es dort zum Download verschiedene Unterlagen zur Thematik (Rubrik Merkblätter).

Bei Fragen und Unklarheiten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Sportliche Grüsse

Walter Reusser, Hippolyt Kempf und Sacha Giger
Sportdirektoren Swiss-Ski


Quelle: swissski



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Mit Anklicken des untenstehenden Links gelangen Sie ganz einfach und direkt zu der Fotogalerie des Ski Alpin JO Kaders.

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S P O R T  -  W A L L

Rückblick: FIS Rennen Arosa

Rückblick: FIS Rennen Arosa

Zwei FIS Rennen fanden in Arosa statt, bei denen wieder mehrere Athleten des OSSV-Juniorenkaders am Start standen.

Schon im ersten Rennen konnten einige Athleten ihren Trainingsleistungen gerecht werden. Loïc Spiegelberg konnte sich mit Startnummer 87 auf den 58. FIS Rang vorarbeiten und wurde in der Kategorie 2004 als vierter gewertet. Auch für den OSSV am Start stand Levin Wolf, welcher zwei gute Läufe zeigte und sich so auf Rang 54 platzierte. Des weiteren wurde der OSSV durch Matteo Kade, Nicolas Bircher, Kevin Fritsche, Marvin Romer, Alessio Marchese und Jeremy Lenherr vertreten.

Am zweiten Renntag gab es dann gleich drei Wertungen zu gewinnen: FIS NJR, Swisscup U19 und der Beste der Kategorie 2004. In der Kategorie 2004 konnte Loïc Spiegelberg sich auf dem guten dritten Platz positionieren. Durch die beiden guten Resultate in der Kategorie 2004 an beiden Tagen konnte Loïc Spiegelberg in der FIS NJR Wertung einen ordentlichen Sprung nach vorne machen. Auch Marvin Romer konnte durch ein gutes Resultat in der Kategorie 2004 (Rang 13) einen Sprung nach vorne machen in der FIS NJR Wertung. Beim zweiten Rennen wurde der OSSV noch durch weitere Athleten vertreten: Nicolas Bircher, Kevin Fritsche und Jeremy Lenherr. Leider schied Sebastian Schläppi zweimal aus.

Weiterhin ist es das Ziel die Trainingsleistungen im Rennen umzusetzen, um sich weiter nach vorne arbeiten zu können in den Wertungen und dadurch mit tieferen Startnummern starten zu können.

Bis Bald, das Juniorenteam!

Bild zeigt Athlet Loïc Spiegelberg

Aline Höpli holt Bronze

Aline Höpli holt Bronze

26.11.2020/bb In den vergangenen Tagen wurden in Davos die nationalen Speed Meisterschaften (SG, AC) der vergangenen Saison nachgetragen. Auch in Davos durfte sich der Ostschweizer Skiverband in Person von Aline Höpli über eine Bronzemedaille freuen. Die junge Swiss Ski C-Kader Athletin sicherte sich die Bronzemedaille in der Alpinen Kombination. Nach einem starken Super G lag sie als Vierte, knapp hinter dem Podest, bereits in Lauerstellung. Mit einem soliden Slalom konnte sie noch eine direkte Konkurrentin hinter sich lassen und fuhr letztendlich als Dritte aufs Podest. Es ist dies die erste Medaille bei einer Elite SM für die junge Flawilerin, die gleichzeitig ihr erstes Rennen nach ihrer Kreuzbandverletzung bestritt. Der Titel ging an Katja Grossmann, Silber sicherte sich Delphine Darbellay (beide Swiss Ski).

Die Rennen fanden auf der bestens präparierten Piste Parsenn – Totalp, welche eigens für diese FIS Rennen für 4 Tage (incl. Training) gesperrt wurde, statt. Die wenn auch nicht schwierigste Rennstrecke hatte nicht nur aufgrund der Länge (Bestzeit knapp 1:50min) einige Tücken zu bieten. Neben Aline waren erfreulicherweise mit Sarah Zoller, Sara Gantenbein (beide NLZ), Nadine Langenegger, Nina Herren, Linda Fritsche, Stefanie Grob und Sarina Dörig (OSSV) weitere 7 Athletinnen am Start. Sie allen profitierten von den 4 sonnigen Speedtagen in Davos und konnten wertvolle Erfahrungen Kilometer im Speedbereich sammeln. Vorab gleich ein großer Dank an die Bergbahnen Davos, Swiss Ski, NLZ Ost, und allen Helfern für die sensationellen Trainingsmöglichkeiten + die Speed Rennen. Die weiteren Ergebnisse in der Alpinen Kombination: Das zweitbeste Ergebnis schaffte Sarah (NLZ Ost), die als 28te den Sprung unter die Top 30 schaffte. Auch die weiteren OSSV Starterinnen schlugen sich mannschaftlich stark in dem großen Teilnehmerfeld: Stefanie (53), Sara (54), Nadine (64), Nina (72), Linda (77) und Sarina (80).

Am darauffolgenden Tag wurde dann auf derselben Strecke um den Titel im Super G gekämpft. Erneut im Spitzenfeld landete Aline Höpli (Swiss Ski C- Kader), sie freute sich am Ende über Rang sechs und ein mehr als gelungenes Comeback. Der Titel ging an Luana Flütsch vor Katja Grossmann und Alexandra Walz. Ihr Vortagesergebnis ebenfalls bestätigen konnte die NLZ Ost Fahrerin Sarah Zoller, die den guten 23ten Endang belegte. Die weiteren Rennplatzierungen der OSSV Fahrerinnen: Nadine (56), Steffi (59), Sara (64), Linda (78), Nina (85) und Sarina (91). Der Super G war gleichzeitig auch der zweite Bewerb des Swiss Cup U19. In dieser Wertung belegte Sarah den fünften Rang und verteidigte damit ihren dritten Rang in der Gesamtwertung. Über Swiss Cup Punkte freuen durften sich auch Nadine als 21te, Stefanie als 22te, Sara als 26te und Linda als 35te!

„Ich denke wir können ein positives Resumee der Speedtage in Davos ziehen, wenngleich die Rückstände aufgrund der Lauflänge und der Materialschlacht beträchtlich waren. Vielmehr der Aspekt, dass gleich 8 Athletinnen des OSSV Verbandsgebietes in einer „Speed Disziplin“ am Start waren ist sehr erfreulich. Mit Linda, Steffi und Sarina waren auch drei Mädels das erste Mal überhaupt bei einem FIS SG am Start und schlugen sich dafür recht beachtlich. Nun geht es in der kommenden Woche mit zwei Slaloms in Adelboden weiter!“

SM Arosa

SM Arosa

Josua Mettler konnte an der Elite Schweizermeisterschaft in Arosa überzeugen und wurde mit seiner starken Leistung Dritter! Den Platz auf dem Podest teilte Josua sich mit Daniele Sette, sie büssten auf die Siegerzeit beide sieben Zehntelsekunden ein. Die Goldmedaille ging an Marco Reymond, er stand das erste Mal auf dem Podest bei Titelkämpfen in der Elite. Platz 2 ging an Semyel Bissig, auch für Bissig war es eine Podestpremiere. Der Titelverteidiger Cédric Noger musste mit Platz 6 Vorlieb nehmen, er teilte sich den Platz mit Nick Spörri. Der 6. Platz ist für den Ostschweizer Nick Spörri ein hervorragendes Resultat.

Die OSSV Junioren wurden an der Nationalen Elite Schweizermeisterschaft mit den Top 30 aus dem Riesenslalom Weltcup verglichen! Nichtsdestotrotz konnte sich Kevin Fritschi mit der Startnummer 134 nach vorne arbeiten. Im Jahrgang 2004 reihte er sich national und international auf Rang 4 ein (FIS Rang 93). Loïc Spiegelberg verpatze leider den ersten Laug, gab dafür Vollgas im zweiten und konnte sich dadurch noch um einige Plätze verbessern. Am Schluss reichte es für den siebten Platz bei der «Kategorie Jahrgang 2004» (FIS Rang 101). Sebastian Schläppi, Levin Wolf, Nicolas Bircher und Mateo Romer hatten leider nicht zwei saubere Fahrten und mussten so mit den Plätzen weiterhinten im Klassement Vorlieb nehmen. Leider schieden die beiden Routiniers vom OSSV, Marco Fischbacher und Maurus Sparr (beide swissski), aus. Sowie auch OSSV-Athlet Alessio Marchese leider nicht den Weg bis ins Ziel fand.

Im Namen vom OSSV und vor allem dem Juniorenteam bedanken wir uns bei den Rennveranstaltungen, der NLZ Ost Chefin Petra Eberle, dem Nachwuchstrainer Hans Flatscher und den vielen fleissigen Helfern!

Quelle Bild: swissski

Rennsaison gestartet

Rennsaison gestartet

Die OSSV Junioren sind bereits in die Rennsaison gestartet. Los ging es auf der Diavolezza mit zwei FIS Slaloms. Die Piste auf der Diavolezza ist nicht einfach und die Bedingungen waren sehr eisig. Dies stellte für die Jungs eine grosse Herausforderung dar! Jedoch ist es eine gute Erfahrung, denn die Pisten im Europacup werden nicht anders sein.

Alle OSSV Junioren haben sich der Aufgabe gestellt und die beiden Rennen in Angriff genommen. Der OSSV war somit durch Levin Wolf, Sebastian Schläppi, Mateo Kade, Alessio Marchese, Loïc Spiegelberg, Nicolas Bircher, Kevin Fritschi, Marvin Romer und Jeremy Lenherr vertreten.

Leider konnten die guten Trainingsleistungen nicht wirkliche abgerufen werden. Am ersten Tag haben einige der Herren gröbere Fehler gemacht, sind dadurch ausgeschieden oder haben sich zurück in den Lauf und ins Ziel gekämpft. Gute Ergebnisse erreichten nur Nicolas Bircher (schweizweit 3. Im Jahrgang) und Loïc Spiegelberg (5. im Jahrgang), mit den FIS Endergebnissen des 18. Und 20. Rang.

Am zweiten Tag konnten drei Athleten ein Endergebnis erzielen, auf Rang 22 Alessio Marchese, Rang 25 Loïc Spiegelberg und Rang 31 Marvin Romer.

Bei den nächsten Rennen ist das Ziel die Fehler zu minimieren und die guten Trainingsleistungen vom Sommer und Herbst abrufen zu können!

Bild: Gruppenfoto der OSSV Junioren an der SM in Arosa

Lorina Zelger gewinnt Bronze

Lorina Zelger gewinnt Bronze

Die Rheintalerin feiert nach ihrer schweren Verletzung ein erfolgreiches Comeback und sicherte sich mit dem 3. Rang die Bronzemedaille an den Schweizer Meisterschaften der Elite im Riesenslalom in Arosa.

Schweizer Meisterin wurde die Obwaldernerin Vivianne Härri vor der Zürcherich Simone Wild. Wendy Holdener und Michelle Gisin waren nicht am Start. Sie bereiten sich auf der Diavolezza auf die Weltcup-Slaloms in Levi (FI) vor.

Bild von swissski

FIS - Saisonauftakt in Arosa

FIS - Saisonauftakt in Arosa

18.11.2020/bb Bei den nachgetragenen Elite Schweizer Meisterschaften der Vorsaison sicherte sich die Gamserin Lorina Zelger in Arosa im Riesentorlauf die Bronzemedaille. Die Swiss Ski B-Kader Athletin klassierte sich hinter der Siegerin Viviane Haerri und der weltcuperfahrenen Simone Wild auf dem dritten Rang. Diese Bronzemedaille ist aufgrund der Tatsache, dass sie in der vergangenen Saison verletzungsbedingt keine Rennen bestreiten konnte noch höher zu bewerten. Lorina befindet sich in einer sogenannten Comebacksaison und möchte sich mit weiteren Erfolgen für Europacup- und Weltcupeinsätze aufdrängen.

Für einen weiteren Podestplatz aus Ostschweizer Sicht sorgte die Flawilerin Sarah Zoller. Die 18-jährige NLZ Ost Kaderathletin belegte im zusätzlich durchgeführten Swiss Cup U19 ebenfalls den starken dritten Rang. Sie musste sich lediglich der Siegerin Amelie Klopfenstein und Alessia Bösch (beide Swiss Ski) geschlagen geben. Knapp hinter Sarah auf dem starken 5ten Rang konnte sich mit Nadine Langenegger aus Waldstatt eine weitere Ostschweizerin klassieren. Die Athletin des SC Ulisbach war somit gleichzeitig auch beste Regionalverbandsfahrerin. Ihr Antreten war nach einem Trainingssturz in der Vorwoche zuerst unsicher, umso erfreulicher dadurch war der fünfte Endrang. Nicht weniger als fünf weitere Ostschweizerin konnten sich in Arosa Swiss Cup Punkte sichern und sorgten für ein gutes Mannschaftsergebnis gleich im ersten Rennen der Saison. Namentlich waren dies Nina Herren (27), Linda Fritsche (28), Aline Looser (30), Sara Gantenbein (31) und Stefanie Grob (36). Nur knapp hinter den Punkterängen folgte noch Sarina Dörig.

Beim zweiten Riesentorlauf in Arosa welcher als gewöhnliches FIS Rennen ausgetragen wurde, sorgte Lorina (Swiss Ski B-Kader) mit dem 11ten Gesamtrang für die beste Platzierung. Auch Sarah (NLZ Ost) wusste am zweiten Tag erneut zu überzeugen. Sie rangierte sich auf dem 23ten Endrang. Nicht ganz nach Wunsch verlief der zweite Tag für Nadine, Linda und Nina, welche allesamt ihre Läufe leider ein wenig verbremsten. Für die positive Überraschung aus OSSV Sicht sorgte Stefanie Grob. Die junge Appenzellerin Jg. 2004 zeigte eine beherzte Leistung. In ihrer erste FIS Saison belegte sie als Vierte ihres Jahrgangs in dem großen Teilnehmerfeld unter 138 Teilnehmerinnen den 60ten Endrang. Die zweite Premierenfahrerinnen Sarina Dörig hatte Lospech im ersten Durchgang und musste mit der Nummer 138 als Letzte ins Rennen starten. Sie meisterte ihr Debut jedoch ebenfalls ansprechend und beendete das Rennen auf Rang 87.

Ein persönliches Highlight gab es für Aline Looser, die sich nach knapp 500 Tagen ohne Renneinsatz, über ein langersehntes Comeback freuen durfte. Ein großes Dankeschön gilt dem gesamten OK und Swiss Ski für die Durchführung der beiden FIS GS in Arosa. In dieser schwierigen Situation ist es keineswegs selbstverständlich, dass sich Veranstalter finden lassen, welche sich bereit erklären überhaupt FIS Rennen durchzuführen. „Ich bin mit dem Auftakt in Arosa grundsätzlich nicht unzufrieden, wenngleich noch nicht alle Mädels ihre Trainingsleistungen umsetzen konnten. Sehr erfreulich waren der fünfte Rang von Nadine bzw. die starke Leistung von Steffi am zweiten Tag!“ In der kommenden Woche geht es für das gesamte Team in Davos mit SG und AC weiter.

Sportklasse in Nesslau

Sportklasse in Nesslau

Die neue Sportklasse an der Oberstufe in Nesslau ist erfolgreich gestartet. Dank grosszügiger Unterstützung von Gemeinde und Schule Nesslau ist es möglich, unseren Athletinnen und Athleten ein professionelles Training in Abstimmung mit der schulischen Ausbildung anzubieten. In den vergangenen Wochen wurde der Kraftraum eröffnet, welcher ebenfalls dank grosszügig zur Verfügung gestellter finanzieller Mittel errichtet werden konnte.

Dafür dankt Ihnen das Ostschweizer Skiverband-Team, namentlich der Vorstand, die Trainer, Funktionäre und alle Athleten ganz herzlich.

Zwei Medaillen für OSSV bei SM

Zwei Medaillen für OSSV bei SM

Am vergangenen Samstag fand in Einsiedeln die Schweizer Meisterschaft im Skispringen statt. Eigentlich sollte diese Mitte Oktober stattfinden. Corona bedingt musste dieser Termin jedoch verschoben werden. Bei schönem Spätherbstwetter, aber unter strikten Coronauflagen, ohne Speaker und Zuschauer gingen am frühen Nachmittag die Damen und am Abend die Junioren und Elite Herren an den Start. Für den OSSV sprangen die 15jährige Emely Torazza vom SC Riedern, der 16jährige Micha Sturm (SC Ulisbach) und Simon Ammann um die Medaillen. Der ursprünglich vorgesehene Teamwettkampf wurde abgesagt und die Meisterschaft der U16 Herren auf unbestimmt verschoben.

Der Wettkampf auf der HS 77m Schanze verlief für Emely nicht nach Wunsch. Nach einer Woche Training mit ihrer Trainingsgruppe vom Schigymnasium Stams in Villach gelang ihr die Umstellung auf die Schanze in Einsiedeln nicht optimal. Mit 68 m und 70 m wurde sie Zweite. Auch Micha Sturm blieb auf der HS 117m Schanze hinter seinen Erwartungen zurück. Mit 67 m im 1. und 74 m im 2. Durchgang konnte er nicht an die Leistungen des letzten Wettkampfes in Kandersteg anknüpfen. Er wurde in der Kategorie Junioren 13. und bei den Herren 19. Simon Ammann zeigte mit 110,5 und 106,5 m zwei solide Sprünge und wurde dafür mit der Bronzemedaille geehrt.

Überschattet wurde die Meisterschaft vom Sturz Killian Peiers in Durchgang 1. Nach einer misslungenen Landung stürzte er und konnte den Wettkampf nicht fortsetzen. Wir wünschen Killian an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Rückkehr auf die Schanze.

Traumwoche in Sölden

Traumwoche in Sölden

Das Junioren-Team war für einmal nicht in Hintertux unterwegs, sondern genoss die traumhaften Bedingungen in Sölden.

Der Fokus während der Woche auf dem Rettenbachgletscher lag beim Riesenslalomtraining. Jedoch konnten auch wieder wertvolle Erfahrungen auf den Super-G Skiern gesammelt werden. Im Verlauf der Woche wurde in verschiedensten Formen trainiert: Freies Fahren, in den Toren und auch Zeitläufe. Nebst dem guten Training konnte auch von den optimalen Wetter-&Pistenbedingungen profitiert werden. Das Fahren auf der komplett vereisten Weltcup-Piste war für die Jungs ein Erlebnis mit viel Lernerfolg!

Viel Wert wurde darauf gelegt die individuellen Trainingsfortschritte von jedem einzelnen Athleten zu analysieren und zu beurteilen. Generell kann gesagt werden, dass alle Jungs für ihren Fleiss mit guten Resultaten und Feedbacks belohnt wurden. Anschliessend an das Trainingslager in Sölden wird nun nochmals spezifisch für jeden Athleten eine Testauswertung gemacht, damit weiterhin an den Defiziten konkret und effektiv gearbeitet werden kann. So werden auch die Wochenpläne und Trainingsprotokolle der Athleten nochmals analysiert und gegebenenfalls verbessert sowie auf den neusten Stand gebracht.

Bevor es wieder auf den Schnee geht, investieren die OSSV-Junioren nun etwas mehr Zeit in Konditionstraining und die Schule.

Langlauf: Wieder auf Schnee unterwegs

Langlauf: Wieder auf Schnee unterwegs

Das erste Schneetraining der Langläufer fand wie gewohnt während den Herbstferien auf dem Dachstein Gletscher statt. Dieses Jahr traf der Name Schneetraining vollauf zu. Es herrschte wieder einmal richtiges Winterwetter. Dies half natürlich der Stimmung ungemein. Nach langen Monaten des Trainings zu Fuss, auf den Rollski und dem Bike waren alle für die neue Herausforderung top motiviert. Dazu kam, dass wir während der ganzen Woche auf Neuschnee laufen konnten. Die Klistertuben blieben für einmal in der Wachskiste. Was allerdings fast gänzlich fehlte, war die Sonne.

Der Vormittag diente jeweils einem ausgiebigen Technik- und Ausdauertraining. Dank den kalten Temperaturen mussten wir auch nicht zu viel Zeit fürs Wachsen aufwenden. Am Nachmittag wechselten sich Trainings auf der Rollskibahn und im Gelände mit Stocklauf oder Fusslauf ab. Vor allem die Nachmittagstrainings machten wir zusammen mit den Junioren von Nordic Liechtenstein, was die Einheiten auch interessanter machte und uns auch einen gewissen Leistungsvergleich brachte. Ausser uns und dem LSV war kaum jemand im Hotel, was das Einhalten die Vorgaben des Schutzkonzeptes leichter machte. Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Woche. Weiter geht es in einer guten Woche mit dem Schneetraining in Davos.

Juniorinnen im Stubaital

Juniorinnen im Stubaital

17.10.2020/bb Die vergangenen beiden Wochen waren die OSSV Juniorinnen, im Zuge der intensiven Vorbereitung auf die bevorstehende Wintersaison, auf dem Stubaier Gletscher unterwegs. Dort fanden wir aufgrund der bereits tief winterlichen Temperaturen, und der für Oktober ungewöhnlichen Schneelage, bestmögliche Trainingsverhältnisse vor. Wir nutzten diese, um viel Zeit in das Riesentorlauftraining zu investieren und gleichzeitig auch das Material für die neue Saison zu fahren. Wir konnten jeden Tag zahlreiche Läufe mit 30 und mehr Toren durchführen, und somit gleichzeitig gute Umfänge erzielen. Das machte sich bis zum Ende dieser beiden Kurse bei allen Athletinnen sichtlich bemerkbar. Zuvor führten wir noch im September gemeinsam mit den OSSV Junioren zwei Gletscherkurse in Hintertux durch bzw. waren Nadine, Nina und Stefanie auf dem Swiss Ski Speed Kurs in Saas Fee im Einsatz!

Sehr erfreulich, war die Tatsache, dass beim zweiten Gletscherkurs im Stubaital erstmals nach Amneville Anfang September, wieder alle 7 Damen am Schneetraining teilnehmen konnten. Auch die beiden Rückkehrerinnen Aline Looser und Romina Fritsche sind nach ihren überstandenen Kreuzbandverletzungen wieder „voll“ in den Trainingsbetrieb integriert. Vor allem Aline kann nach einem Jahr Pause heuer wieder fast schmerzfrei die gewünschten Umfänge trainieren. Für Romina besteht in ihrer ersten FIS – Saison noch kein Stress, da sie, wenn alles nach Plan läuft, frühestens im Jänner in die Saison einsteigen wird. Die drei JO – Aufsteigerinnen Romina, Stefanie und Sarina haben sich mittlerweile sehr gut in das Team der Juniorinnen integriert und sehnen sich alle nach dem ersten FIS – Einsatz ihrer Karriere. Die 7 Mädels sind alle topmotiviert, pushen sich gegenseitig, stehen sich aber was sehr wichtig ist, auch hilfreich mit Rat und Tat zur Seite. Kurzum es herrscht ein sehr gutes Klima in der Mannschaft, was das Arbeiten in der Gruppe, nach der schwierigen vergangenen Saison, um einiges leichter macht.

Wir möchten uns bei den Stubaier Bergbahnen um Pistenchef Stefan Gietl und seinem Team für die tollen Trainingsbedingungen am Gletscher bedanken. Weiters auch Matthias Siller und dem Personal des Gasteiger Hofs, welches trotz der für sie sehr schwierigen Zeit für uns immer mehr als nur eine Unterkunft bietet. Nun werden die meisten Athletinnen eine zweiwöchige Schneepause einlegen, bevor wir dann Anfang November wieder mit dem Schneetraining fortfahren. Das Ziel ist noch einmal an der individuellen Athletik zu feilen, kleinere Verletzungen auszukurieren bzw. einfach noch einmal durchzuatmen bevor es im November in die finale Phase geht. Denn planmäßig stehen bereits rund um den 10 November die ersten FIS - Rennen am Programm, sofern in dieser Zeit von einem Plan gesprochen werden kann?

"Der harte Weg zurück"

"Der harte Weg zurück"

29.09.2020/bb Von dem können gleich drei Swiss Ski Athletinnen aus dem OSSV Verbandsgebiet ein Lied singen. Nach schweren individuellen Verletzungen arbeiten Lorina Zelger, Aline Höpli und Lara Baumann hart an ihren Comebacks. Während Lorina und Aline sich bereits im Schneetraining befinden, hat Lara nach ihrem offenen Schien- und Wadenbeinbruch noch massive Probleme mit dem Skischuh. Alle drei sind trotz ihren schweren Verletzungen immer positiv geblieben und haben nie an einer Rückkehr in den Rennsport gezweifelt.

Die neue Saison kaum erwarten kann vor allem die Gamser B-Kader Athletin Lorina Zelger. Sie musste aufgrund eines, in der Saison 2018/19 erlittenen, Schien- und Wadenbeinbruchs bereits die vergangene Rennsaison auslassen. Nach anhaltenden Problemen mit dem Nagel im Schienbein entschied sie sich im Februar 2020 einer Operation zu unterziehen, um den Nagel zu entfernen. Nun befindet sich Lorina mitten in der Vorbereitung und freut sich nach längerer Zeit endlich wieder schmerzfrei trainieren zu können. In dieser Saison möchte sie gerne wieder an die Leistungen aus der Saison 2018/19 anschließen und sich damit im EC zu etablieren. Ein wenig anders sieht es bei der Appenzellerin Lara Baumann aus. Ihre Verletzung war leider noch um einiges schwerwiegender, sie zog sich eine offene, mehrfache Fraktur des Schien- und Wadenbeinbruchs zu. Es stand sogar ein Karriereende im Raum, doch die C-Kader Athletin dachte trotz der Schwere ihrer Verletzung niemals ans Aufgeben. Sie schuftete den ganzen Sommer hart für ein Comeback und machte dabei größere Fortschritte als von medizinsicher Seite erwartet. Trotz aller physischen Voraussetzungen hat sie vor allem wegen der Operationsnarben noch maßgebliche Probleme im Schischuh. Lara muss daher den Start ins Schneetraining bis auf unbestimmte Zeit verschieben. Sie gibt jedoch ihre Hoffnung nicht auf und freut sich auf den ersten Schneekontakt.

Den zweiten Kreuzbandriss zu verarbeiten hat die Flawiler C-Kader Athletin Aline Höpli. Für sie ist die Situation daher keine neue, denn sie hat den mühsamen Weg zurück bereits einmal geschafft. Nach starken Leistungen zu Saisonbeginn der vergangenen Saison verletzte sich Aline im Januar erneut am Knie. Nichtsdestotrotz blickte sie sofort optimistisch nach vorne und forcierte unter gezielter Anleitung ihr Athletiktraining, um die Muskulatur um das Knie zu verstärken und das Knie zu stabilisieren. Sie ist seit Ende Juli wieder auf Schnee und zeigt erfreulicherweise keinerlei Komplikationen mit dem Knie. Dadurch ist es ihr möglich die komplette Vorbereitung, wenn auch individuell angepasst, mit dem Team zu absolvieren. Wie und wo Aline wieder in den Rennzirkus einsteigen kann ist aber momentan noch schwer abschätzbar.

Eines ist sicher - für alle drei gilt das Gleiche, sie ordnen ihr gesamtes Leben dem Sport unter und investieren alles, um ihr großes Ziel zu erreichen. Somit waren die Verletzungen für alle kein Grund, um ihren Traum frühzeitig aufzugeben. Neben den Drei Swiss Ski Kader Athletinnen sind mit Aline Looser und Romina Fritsche auch zwei OSSV Kaderathletinnen nach Kreuzbandverletzungen auf dem Weg zurück. Beide befinden sich mit Juniorinnenkader im Schneetraining und bereiten sich auf mögliche Renneinsätze in der kommenden Saison vor. Wir wünschen allen fünf OSSV Athletinnen eine erfolgreiche und vor allem „verletzungsfreie“ Vorbereitung bzw. Rennsaison! Dass alle ihre selbstgesteckten Ziele erreichen werden, und sich ihr Engagement damit bezahlt macht!!!